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Style / Februar 2021
Danielle Rines, Reebok Editorial

Dan D'Lion gibt Tipps zur Vermeidung eines kreativen Burn-outs

Künstler Dan D'Lion erklärt, wie er Pausen in seine kreative Arbeit integriert.

Wenn du schon mal eine Schreibblockade oder das Gefühl hattest, dass deine Brainstorming-Kapazitäten bei einem Projekt voll ausgeschöpft sind und du immer noch keinen Schritt weiter bist, hattest du wahrscheinlich einen kreativen Burn-out. Künstler scheinen für diese Art von mentalem Zusammenbruch besonders anfällig zu sein. Der britische Produzent, Sänger und Songwriter Dan Bartlett, auch bekannt als Dan D’Lion, hat damit auch schon Erfahrungen gemacht. Er mag noch nicht so lange als Solo-Künstler tätig sein, aber er hat bereits jahrelang in der Musikbranche hinter den Kulissen gearbeitet. Gegen Ende letzten Jahres wurde Dan zum Artist to Watch 2021 gekürt. Diese Anerkennung bringt aber auch reichlich Druck mit sich, doch das ist nichts Neues für Dan. Er hat gelernt, mit Stress umzugehen, und weiß genau, wann er sich während des kreativen Prozesses Auszeiten nehmen muss.
 
Dan kennt sich mittlerweile selbst gut genug, um zu wissen, wann Pausen nötig sind, doch das war nicht immer so. „Nach einem großen Projekt neige ich dazu, mich gleich ins nächste zu stürzen“, erklärt er. „In den letzten Jahren habe ich allerdings gelernt, mir Pausen einzuräumen, vor allem nach Projekten, die mir alles abverlangt haben. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es genauso wichtig ist, sich Auszeiten zu nehmen wie ins nächste große Projekt reinzustürzen.“ Auch wenn das nächste große Projekt noch so verlockend scheint, ist es wichtig, Pausen einzuplanen. Reebok findet auch, dass es beim kreativen Prozess viel ausmacht, zwischendurch Abstand zu gewinnen und sich zu sammeln. Die Inspiration hinter Reeboks kürzlich gelaunchtem Sneaker Club C Legacy baut auf diesem Fundament und der Überzeugung auf, dass man sich Auszeiten gönnen muss, wenn man seine eigene ,Legacy‘ erschaffen will.
 
 
Lies weiter, um zu erfahren, wie Dan sich immer wieder Zeitfenster schafft, um abzuschalten, und wie er damit eine solide Grundlage für seine ,Legacy‘ aufgebaut hat.
 
 

Alles in Balance 

Dan plant seinen Alltag so, dass er die Kreativität ihrem natürlichen Fluss aus Ebbe und Flut überlassen kann. Er hegt und pflegt seine kreativen Sinne und trainiert sie wie man einen Muskel trainiert. „Bevor ich überhaupt in den kreativen Prozess eintauche, gebe ich mir die Möglichkeit, den Raum dafür zu erweitern. Dazu fahre ich zum Beispiel am frühen Morgen Fahrrad oder spiele Tennis. Indem ich etwas komplett anderes tue, bevor ich meiner Kreativität freien Lauf lasse, bin ich den Rest des Tages ruhiger, kreativer und fokussierter.“ Wenn man rund um die Uhr arbeitet, bleibt keine Zeit, um sich auszuruhen und neue Kraft zu tanken, also legt Dan Pausen ein, um leistungsfähig zu bleiben.
 
Seine Texte sind voller Poesie und die Musik ein peppiger Mix aus Electronica und alternativen Pop-Klängen. Dan hat sich in der Szene mit seinen einzigartigen Tracks einen Namen gemacht und nutzt die Musik als eine Art Megafon, um seinem bewegten Leben eine Bühne zu geben. Jedes Lied ist eine Momentaufnahme eines besonderen Lebensabschnitts und man kann die Energie, die daraus hervorgeht, förmlich spüren. Für jemanden, dessen Musik so vielschichtig ist, hat er es tatsächlich geschafft, zwischen seiner Kunst und seinem Lifestyle eine Balance herzustellen. 
 
 
 

Er hört in sich hinein 

Wenn du bei jedem einzelnen Projekt alles gibst, dann kann es schnell zum Burn-out kommen. Dan rät dazu, immer darauf zu hören, was der Körper und die Seele zu sagen haben, und möglichst schnell zu reagieren. „Self-care bedeutet für mich, immer wieder in mich hineinzuhören. Es bedeutet auch, ehrlich mit mir selbst zu sein. Und genauso, dass es völlig ok ist, nicht immer super drauf zu sein. Self-care ist, wenn ich ein Gefühl wahrnehme, es akzeptiere und herausfinde, was ich brauche, damit es mir wieder besser geht.“
 
Wenn Dan eine Schreibblockade nicht überwinden kann, dann braucht er Abstand, weil es sonst nur Energieverschwendung ist. Es ist wichtig, an das große Ganze zu denken und sich Zeit und Raum geben. „Ich liebe das Gefühl, wenn etwas, woran ich arbeite, mich packt und es kein Zurück mehr gibt. Aber ich weiß auch, wie wichtig es ist, dass alles den nötigen Entwicklungsprozess durchläuft. Es hat keinen Sinn, gegen eine Wand anzurennen und immer wieder mit dem Gefühl konfrontiert zu werden, versagt zu haben.“ Viele geben alles für ihre Leidenschaft oder Arbeit und nehmen sich nicht einmal die Zeit, darüber nachzudenken, wie weit sie gekommen sind, oder sich an den Ergebnissen zu erfreuen.
 
Dan sieht es als Bereicherung, dass er viel über sich selbst und andere Dinge lernt. „Ich hatte schon immer Großes vor. Für mich bedeutet Kreativität, sich an Orte im eigenen Bewusstsein vorzuwagen, von denen ich nicht einmal wusste, dass es sie gibt, und sie zum Leben zu erwecken. Jedes Mal, wenn ich mich hinsetze, um etwas Neues zu kreieren, lerne ich so viel über meine Kunst und mich selbst. Warum sollte ich das jemals aufgeben wollen? Es ist die Ungewissheit über alles, was noch kommt, die mich antreibt.“
 


Das Unbekannte als Inspiration

Anstatt sich davon stressen zu lassen, was er noch nicht weiß oder nicht kontrollieren kann, akzeptiert er die Situation wie sie ist. „Ich bin ständig auf der Suche nach neuen, kreativen Wegen und frage mich, wie ich die Grenzen meiner künstlerischen Fähigkeiten verschieben kann. Das bedeutet, dass ich viel in neuen, unbekannten Gefilden unterwegs bin. Ich kann nur verstehen, wie ich etwas Neues für mich nutzen kann, wenn ich diesem Neuen die Zeit gebe, die es braucht.“ Der Gedanke, dass er im Arbeits- und Privatleben eher exzentrisch einzustufen ist, freut ihn ungemein. „Ich möchte als jemand bekannt sein, der keine Angst davor hatte, Grenzen zu verschieben. Ich möchte, dass meine Arbeit als ,konsequent inkonsequent‘ angesehen wird. Ich habe mit meiner Musik angefangen, weil ich eine positive Veränderung in der Welt bewirken wollte. Ich möchte neue Dinge entdecken, das ist meine ,Legacy‘.“
 
Dan möchte andere dazu ermutigen, sich nicht mit dem Erstbesten zufrieden zu geben und danach weiterzusuchen, was sie im Leben wirklich brauchen. Er hat für sich diesen inneren Frieden gefunden, indem er sich und seiner Kreativität Auszeiten gönnt, damit seine ,Legacy‘ eine echte Chance hat, langfristig zu bestehen.
Style / Februar 2021
Danielle Rines, Reebok Editorial
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