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/ Januar 2021

Die Bedeutung von Body Positivity und Inklusiver Repräsentation in der Fitnessindustrie

Das Thema Body Positivity und Inklusion hat in den vergangenen zehn Jahren im Internet immer mehr an Bedeutung gewonnen. Mit über 14,5 Millionen Posts, die den Hashtag „Body Positive” auf Instagram verwenden, schließen sich immer mehr Marken dieser sozialen Bewegung an, um zugänglicher zu werden.

Eine neue Studie von Reebok zeigt die besten Länder und InfluencerInnen für Body Positivity weltweit auf, um den aktuellen Stand der Repräsentation zu untersuchen und die Welt zu mehr gegenseitiger Akzeptanz, sowohl online als auch offline, zu bringen.
 

Welche Länder sind für Körperinklusivität am besten?

 
Body Positivity hat in den vergangenen zehn Jahren einen außerordentlichen Wachstumsschub erlebt. Joe Mitton, Personal Fitness Trainer bei MittFit, meint, dass der größte Faktor, der diese positive Bewegung vorantreibt, Akzeptanz ist: „Die sozialen Medien haben uns eine großartige Plattform gegeben, um unser Leben von der besten Seite zu zeigen, jedoch die Kehrseite hier sind die realistischen Erwartungen was ein „normaler Körperbau” ist."
 
Laut unserer Studie ist Großbritannien der Spitzenreiter für eine positive Medienlandschaft, da die Berichterstattung zu Body Positivity von allen untersuchten Ländern am besten abschneidet. Darauf folgt die USA und an dritter Stelle steht Irland, welches nicht nur die meisten Artikel zum Thema Body inclusivity aufweist, sondern auch einen Gesamtwert von 8,20 erzielt und damit das dritt-beste Land für Inklusivität ist.
 
Was die Inklusion und Diversität in der Medienlandschaft angeht, hat Deutschland im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern noch viel zu tun. Obwohl Deutschland mit 3,46 unter den Top 10 der positivsten Länder platziert ist, ist es ein großer Unterschied zu manch anderen Ländern, wie beispielsweise Großbritannien (8,84) und Irland (8,20).
 
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Jenna Rigby, Body Transformation Coach, sagt: „Body Positivity lehnt die Annahme ab, dass eine Körpergröße attraktiver ist als die andere, und hat in letzter Zeit starke Emotionen in Bezug auf die Art und Weise hervorgerufen, wie Marken, insbesondere an Frauen, vermarkten." Sie fügt hinzu, dass es „einen erhöhten Druck in der Fitnessbranche gibt, um Inklusivität für Menschen aller Größen zu beweisen.”
 
Wenn es darum geht, über Möglichkeiten zu sprechen, wie jeder inklusiver sein kann, sagt Joe Mitton, Personal Fitness Trainer bei MittFit, dass ein Schlüsselelement darin liegt, den sozialen Druck zu beseitigen: „Als Gesellschaft müssen wir wirklich aufhören, Druck auf Menschen (hauptsächlich Frauen) auszuüben, eine bestimmte Art auszusehen, und uns darauf konzentrieren, wie wir uns gegenseitig helfen können. Wir müssen die unrealistischen Extreme dessen, was die Menschen glauben, erreichen zu müssen, um „glücklich“ zu sein, reduzieren. Fitness-Communities werden hier eine große Rolle spielen, indem sie sich gegenseitig mit Verantwortlichkeit und Aufklärung unterstützen, was die richtigen Dinge sind, die man tun sollte."
 

Wie vielfältig sind die deutschen Modelagenturen?

 
Fast die Hälfte der Models, die bei Berliner Agenturen unter Vertrag stehen, gelten als diverse Männer und Frauen. Dem Trend, Medien aller Art zu diversifizieren, folgen Pariser Modelagenturen, bei denen 46% der unter Vertrag stehenden Männer und Frauen als divers bezeichnet werden können. London schneidet am besten auf der Diversitätsskala ab, wo erstaunliche 57% der Models von den Stereotypen abweichen.
 
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Soziale Positivität: Wie Body Inklusiv ist Instagram wirklich?

 
In den letzten Jahren hat die positive und inklusive Art und Weise, wie wir über unsere Körper und einander sprechen, an Popularität gegenüber dem üblichen „perfekten” Bild, das wir gewohnt sind, in den sozialen Medien zu sehen, gewonnen. Laut Body Transformation Coach, Jenna Rigby:
 
„Perfektion in den sozialen Medien hat sich im vergangenen Jahrzehnt weiterentwickelt: wo vor 10 Jahren ein Fitness-Influencer hübsche Bilder von sich selbst beim Training gepostet hat, sind Menschen heute auf der Suche nach, „echten" InfluencerInnen, denen sie folgen können. Sie wollen andere Mütter oder ältere Frauen sehen, die beweisen, dass so ein Lebensstil möglich ist und nicht nur ein ferner Traum."
 
Laut unserer Studie hat Großbritannien die meisten InfluencerInnen, die sich dem Inklusions-Trend angeschlossen haben. Dabei befassen sich 8,37% der Posts von einigen der beliebtesten britischen Fitness-InfluencerInnen mit Inklusivität. Großbritannien ist im Vergleich zu Frankreich und den Niederlanden Spitzenreiter, wenn es darum geht, den Ton der Fitness-InfluencerInnen zu ändern, da der Prozentsatz der Posts zum Thema Body inclusivity in diesen Ländern deutlich niedriger ist. Daher haben sie noch einen weiten Weg vor sich.
 
Die Positivity-Bewegung ist unter deutschen InfluencerInnen noch nicht besonders vertreten, denn nur 0,54% der Posts von beliebten deutschen InfluencerInnen beschäftigen sich mit dem Thema Inklusion. Im Vergleich zu anderen Ländern, wie zum Beispiel Frankreich (4,30%) und Großbritannien (8,37%), liegt Deutschland am weitesten zurück.
 
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So ist die Online-Body-Positivity-Community gewachsen

 
Melissa Howard, Gründerin von The Confidence Academy, hat beobachtet, wie die Body-Positivity-Bewegung in den vergangenen zehn Jahren durch den Boom von sozialen Medien, leidenschaftlichen InfluencerInnen und Prominenten, sowie durch den Aufstieg von #BOPO-inklusiven-Marken enorm an Bedeutung gewonnen hat. 
 
„Die Neubewertung konventioneller Schönheitsstandards hat sich als Reaktion auf den wachsenden Trend entwickelt, bei dem alle Körper akzeptiert und gefeiert werden.
 
Verbrauchertrends und kulturelle Veränderungen in Bezug auf diese soziale Bewegung haben beeinflusst, wie Medien Inklusivität fördern und bewerben.  2018 konnte fast ein Drittel der Models, die an einer New Yorker Modenschau teilnahmen, als diverse Männer und Frauen angesehen werden."
 
Es bestehen keine Zweifel, dass wir noch einen weiten Weg vor uns haben, um die Welt, in Bezug auf Körpergröße und Schönheitsstandards, inklusiver zu machen. Aber hoffentlich wird die Body-Positive-Community in Zukunft weiter wachsen und echte Veränderungen der gesellschaftlichen Erwartungen bewirken.
 
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/ Januar 2021