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/ September 2020
Danielle Rines, Reebok Editorial

Wir feiern „All Types of Love“

Reeboks Pride-Kollektion und -Kampagne sind ein Liebesbekenntnis an die LGBTQ+-Community.

Hast du schon mal einen Liebesbrief geschrieben? Die eigenen Gefühle jemandem gegenüber ehrlich, unverblümt und authentisch zum Ausdruck zu bringen kann etwas sehr Machtvolles sein. Eine besondere Schönheit liegt darin, diese in Worte gefassten Gefühle mit der Person zu teilen, die einem so viel bedeutet. 
 
Anlässlich des Pride-Monats Juni hat Reebok einen Brief in Form einer ganzen Kollektion und Kampagne geschrieben, die der LGBTQ+-Community, Freunden und Familie gewidmet sind. Die Kollektion namens „All Types of Love“ steht für all die Arten zu lieben und geliebt zu werden und das Bedürfnis nach menschlicher Nähe. Die begleitende Kampagne „Proud Notes“ bietet eine Plattform, auf der authentische, engagierte Personen ihre einzigartigen Geschichten und Lebenswege teilen, umrahmt von wertschätzenden Botschaften von Menschen, die ihnen nahestehen. Wir hoffen, dass wir mit dieser Kollektion aus Unisex-Produkten und Kampagne das Bewusstsein für die Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten schärfen können, die diese Community immer noch jeden Tag erlebt.  
 
 
Ohne die Beteiligung und Repräsentation starker Stimmen aus der Community wären diese als Liebesbrief kreierte Kollektion und Kampagne nicht möglich gewesen. Bevor überhaupt die ersten Designs für die „All Types of Love“-Kollektion vorgeschlagen wurden, gab es ein Brainstorming mit Reeboks LGBTQ+ Employee Resource Group (ERG), Colorful Soles, um Ideen für die Story und Designs zu sammeln. Ken Hanson, Co-Vorsitzender von Colorful Soles, sagt, das Brainstorming habe es den Mitgliedern ermöglicht, offen zu sprechen und kreative Ideen beizusteuern, um die Kollektion so authentisch wie möglich zu gestalten.
 
„Auf einem Whiteboard haben wir festgehalten, was die gesamte ERG von einer Pride-Kollektion erwartet. Ich war mir nicht sicher, welchen Beitrag ich als jemand, der zwar Unterstützer, aber nicht selbst Teil der queeren Community ist, und nicht im Produktdesign arbeitet, leisten würde können. Aber es war so erfrischend zu sehen, dass das Produktteam die Gruppe mitbestimmen ließ, wie Reebok die LGBTQ+-Community repräsentieren und würdigen solle.“
 
 
Jede Geschichte ist einzigartig und jeder Lebensweg ist anders, deshalb war es wichtig, dass diese Kollektion das widerspiegelt und feiert. Die Kollektion ermöglicht es jedem, „Pride“ auf eine individuelle Weise zum Ausdruck zu bringen. Sie feiert die vielen Persönlichkeiten, Arten zu lieben und die Lebenswege, die Mitglieder der LGBTQ+-Community hinter sich haben. 
 
Der LGBTQ+ Pride Month wird jedes Jahr im Juni begangen, aber der Kampf um Gleichberechtigung findet jeden Tag statt. Engagement und Interessenvertretung sind heute noch genauso wichtig wie vor 51 Jahren, als der Stonewall-Aufstand eine Protestbewegung auslöste. In diesem Sinne lässt Reebok in der „Proud Notes“-Kampagne Aktivisten und Influencer aus der LGBTQ+-Community zu Wort kommen, die sich tagtäglich für Gleichberechtigung einsetzen.   
 
 
Die Kampagne zeigt fünf Aktivistinnen und Aktivisten: Twiggy (Choreographin), Wazina (Pädagogin), Dylan (Künstler), Nali (TänzerIn) und June (Model). Sie tragen Reeboks Kollektion, die sie genau so feiert, wie sie sind, und sprechen jeweils über ihre Leidenschaften und einzigartigen Geschichten. 
 
Twiggy sagt, dass ihre persönlichen Erfahrungen bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit für obdachlose LGBTQ+-Jugendliche und als Programmdirektorin für True Colors United eine große Rolle spielen und ihr helfen, anderen zu helfen. „Ich mache vielerlei Öffentlichkeitsarbeit. Die Tatsache, dass ich selbst queer, nicht-binär, schwarz und aus dem Süden bin und viele Facetten der Obdachlosigkeit erlebt habe, gibt mir einen Fokus und prädestiniert mich für die Arbeit, die ich mache“, erklärt sie.
 
 
Dem Model June, das sich für die Gesundheitsversorgung von Trans*-Menschen engagiert, war es schon immer wichtig, ihre Community zu unterstützen, und sich für das einzusetzen, was ihr am Herzen liegt. „Es war für mich schon immer selbstverständlich, für meine Trans*-Familie zu kämpfen, und dringend notwendig. Schon seit Jahren tun wir lautstark kund, was wir brauchen“, erzählt sie.
 
 
Die Sexualpädagogin und Mitschöpferin von „Coming Out Muslim: Radical Acts of Love“, Wazina, sagt, dass es bei ihrer Arbeit darum gehe, anderen zu zeigen, dass es vollkommen ausreicht, einfach man selbst zu sein, und das niemals anzweifeln sollte. „Etwas, worauf ich wirklich stolz bin und was ich hoffe, anderen zu vermitteln, ist, dass es beim Queersein kein Richtig oder Falsch gibt. Falls du religiös bist, gibt es auch kein Richtig oder Falsch. Es ist auch okay nicht religiös zu sein. Mit dir ist alles in Ordnung“, so June.
 
 
Egal ob Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Bildung und Gesundheit oder Kunstprojekte – Arbeit gibt es genug. Nali macht Performance-Kunst und gibt Tanzunterricht. Er*sie glaubt, dass es keine richtige Art zu sein gibt, und versucht, das jeden Tag im Unterricht zu vermitteln. „Ich bringe Menschen bei zu tanzen, ohne sich dabei von Perfektionismus oder Erwartungen, wie man auszusehen hat, einschränken zu lassen. Mein Unterricht ist eher von Achtsamkeit geprägt“, beschreibt Nali.
 
 
Als Maler und Model für newpandemics, eine LGBTQ+-Modelagentur, ist Dylan besonders stolz darauf, seine Community vertreten und anderen zeigen zu können, was alles möglich ist. „Am stolzesten macht es mich, viele andere Menschen repräsentieren zu können, denn es zeigt nicht nur, wie weit ich als Person gekommen bin, sondern auch, wie weit die Welt gekommen ist, wenn es darum geht, etwas so Natürliches wie mich zu akzeptieren“, sagt Dylan.
 
Reebok hat sich Inklusion schon immer auf die Fahne geschrieben, kontinuierlich Grenzen verschoben und Normen neu definiert. Deshalb spendet Reebok diese Saison im Rahmen dieser Bemühungen und Kampagne 75.000 $ an das It Gets Better Project, ein internationales LGBTQ+-Hilfsprogramm, das LGBTQ+-Jugendliche auf der ganzen Welt fördert, befähigt und vernetzt. Die Initiative soll Menschen inspirieren, ihre Storys zu teilen und der nächsten Generation von LGBTQ+-Jugendlichen zu zeigen, dass es da draußen Hoffnung gibt und dass es besser wird.
 
Carlos Escobar, Reeboks leitender Designer bei dem Projekt, sagt, das Kreieren dieser Kollektion sei so viel mehr als eine Herzensangelegenheit gewesen. „Als Designer und Kreativer lasse ich mich immer von meinen persönlichen Erfahrungen inspirieren und ,All Types of Love‘ ist für mich wirklich eine Geschichte, die das Menschsein in all seiner Komplexität feiert“, sagt er. 
 
 
Carlos' größte Hoffnung ist, dass die Arbeit an dieser Kollektion Anklang findet und Mut macht, dass die Zukunft bessere Zeiten mit sich bringt. „Ich hoffe, dass wir mit der Kampagne junge Menschen und Kinder erreichen. Ich hoffe, dass sie sie motiviert, für sich und andere zu kämpfen, ihnen Mut macht und sie daran glauben lässt, dass alles, was jetzt noch nicht optimal ist, mit der Zeit besser wird. Dass wir letztendlich als Menschen gesehen und nicht auf unser Geschlecht oder unsere sexuelle Orientierung reduziert werden.
 
Reeboks „All Types of Love“-Kollektion und „Proud Notes“-Kampagne sind ein aufrichtiger Liebesbrief in Form von Kleidung, Schuhen und Menschen, die für Veränderung kämpfen. Wir wollen damit die gemachten Fortschritte anerkennen und Mut machen, die Hürden zu nehmen, die vielleicht noch kommen werden. 
/ September 2020
Danielle Rines, Reebok Editorial