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Training / Mai 2020
Lisa Buco, Reebok Editorial

Diese Athletin und Mutter macht das Beste aus dem neuen Alltag

Christy Adkins ist eine Power-Mom, Krankenschwester und Athletin, die ihrem Umfeld in schwierigen Zeiten mit einer positiven Einstellung begegnet.

In Zeiten des Wandels tut es gut, Menschen zu sehen, die durch Herausforderungen wachsen. Während die Welt gerade keine Normalität kennt, stellen wir außergewöhnliche Personen vor, die unter diesen außergewöhnlichen Umständen aufblühen. Christy Adkins, CrossFit-Trainerin (und 8-malige CrossFit-Games-Teilnehmerin), Mutter eines 2-Jährigen und Schulkrankenschwester meistert diese harte Zeit mit einer absolut positiven Lebenseinstellung. 
 
Unser Alltag ist aus dem Rhythmus geraten und um sich dadurch nicht verrückt machen zu lassen, empfiehlt Christy sich anzupassen und auf die neue Normalität einzulassen. „Meine Aufgaben im Job (als Schulkrankenschwester in einem Internat) änderten sich jede Woche und sogar von einem Tag auf den anderen. Die CrossFit-Stunden, die ich normalerweise persönlich gebe, halte ich jetzt online über Zoom. Statt fast jeden Tag mit meinem 2-jährigen Sohn Bo zum Spielplatz und zur Bücherei zu laufen, gehen wir in der Natur spazieren und präsentieren dann die gesammelten Stöckchen. Sonst gehe ich regelmäßig um 9:30 Uhr zum CrossFit-Workout, aber jetzt versuche ich, das Workout online zu absolvieren, wenn mein Mann mit Bo spielen kann, oder einen Platz zu finden, wo ich sicher trainieren kann, während Bo spielt, Burpees macht oder auf mir herumkrabbelt.“ 
 
Zu ihrem neuen Alltag gehört auch, dass Christy in ihrem neuen Reebok Nano X coacht, trainiert und spazieren geht. „Der Schuh sieht so toll aus. Ich freue mich über das bekannte Tragegefühl und die coolen, neuen Details. Er ist leicht, stundenlang bequem zu tragen, aber nicht zu stark gedämpft, und flexibel genug fürs Springen und Laufen mit einem angenehm stabilen Mittelfußbereich. Ich mag es nicht, wenn mein Fuß keinen Halt im Schuh hat. Beim Nano X kann das nicht passieren.“
 
 
Neben regelmäßigem Trainieren, das in der Isolation das Immunsystem stärkt, tut sich Christy auch noch auf andere Arten etwas Gutes. Um physisch und mental gesund zu bleiben, hilft es ihr, gut zu essen (und manchmal einfach das zu essen, worauf sie Lust hat), ausreichend zu schlafen und sich auf Menschen zu stützen, die ihr nahestehen. „Ich teile meinen Stress, meinen Frust oder meine Ängste mit meinem Mann, engen Freunden oder der Familie.“ Wie für viele andere auch ist Technologie für sie zu einer Art Rettungsleine geworden. „Ich bleibe über Textnachrichten, Videochats und Online-CrossFit-Stunden mit anderen in Verbindung.“
 
In diesen turbulenten Tagen folgen wir oft dem Ruf des Sofas, aber Trainer geben ihr Bestes, um die Fitness-Community zu motivieren, weiter auf ihre Ziele hinzuarbeiten. Wir sind unseren Trainern sehr dankbar dafür, dass sie uns helfen, gemeinsam fit zu bleiben. Auch Christy (selbst CrossFit-Trainerin) weiß die Trainer-Community um sie herum zu schätzen. „Ich liebe das Gemeinschaftsgefühl, das ich spüre, wenn ich mich einlogge und coache oder mit anderen Mitgliedern von CrossFit Reston an einem Workout teilnehme“, sagt sie. „Es gibt mir ein Gefühl von Normalität in dieser alles andere als normalen Zeit. Mir wird wieder bewusst, dass ich Teil einer Community bin, dass ich anderen am Herzen liege. So kann ich mit meinen Leuten Kontakt halten, ihnen sagen, wie wichtig sie mir sind, und sie fragen, wie es ihnen geht. Zusammen zu sein, meine Sorgen loszuwerden und mit fürsorglichen Menschen zu trainieren hat mir geholfen, meine innere Balance zu finden. Ich habe gemerkt, dass ich diese Workouts gerade dann am MEISTEN brauche, wenn ich gefühlt am WENIGSTEN Zeit oder Energie dafür habe. Wenn sich mein Leben verändert, zum Beispiel während der Schwangerschaft und als frischgebackene Mutter, weiß ich die CrossFit-Community mehr denn je zu schätzen.“
 
Durch Zusammenhalt blüht eine Gemeinschaft in vielerei Hinsicht auf. Viele Krankenpfleger und Ärzte im Ruhestand sind aufgrund der gestiegenen Patientenzahlen als freiwillige Helfer im Einsatz. Da die Schulen geschlossen sind, hilft Christy während der Krise in einem Krankenhaus aus. „Ich werde wahrscheinlich in verschiedenen Rolle in den Bereichen Screening, Triage und Pflege tätig sein. Ich bin froh, an einem Ort arbeiten zu können, wo meine beruflichen Fähigkeiten gerade sehr dringend benötigt werden. Ich hatte großen Respekt vor dem neuen Umfeld und Schulungen mit erfahrenen Krankenpflegern. Es ist auch nicht ohne, dem Ansteckungsrisiko ausgesetzt zu sein und immer daran denken zu müssen, jede einzelne Vorsichtsmaßnahme zu beachten, um nicht krank zu werden oder andere anzustecken.“
 
 
Christy wendet ihr medizines Wissen und ihr besonnenes Urteilsvermögen auch im Alltag an. „Ich achte darauf, dass ich selbst sowie meine Freunde und Familie nur vertrauenswürdige Informationsquellen wie die CDC, WHO und unsere Haus- und Kinderärzte nutzen. Von dem, was man in den sozialen Medien liest, sollte man sich nicht unnötig verrückt machen lassen.“ Und nicht nur die Erwachsenen im Haushalt verhalten sich vorbildlich. „Ich bringe meinem 2-Jährigen die Basics bei: Während er sich die Hände wäscht, singt er das ganze ABC. Erst gestern musste er husten und sagte: ,Mama, ich huste in meine Ellenbeuge!‘. Da geht einem als Krankenpflegerin und Mutter das Herz auf.“
 
Präsent, gelassen und achtsam zu sein ist in einer chaotischen Welt genauso wichtig wie fit zu bleiben. Wenn das Gefühl, etwas neben sich zu stehen, Normalität geworden zu sein scheint, setzt Christy für mehr innere Ruhe auf Meditations-Apps wie Insight Timer. „Ich würde es gerne jeden Tag tun, aber um ehrlich zu sein, schaffe ich es bisher nur etwa einmal die Woche für 10 Minuten zu meditieren.“ Die größte Herausforderung ist es für sie aktuell, trotz vieler Unwägbarkeiten ruhig und zuversichtlich zu bleiben. 
 
Das Vorhandensein vieler Unwägbarkeiten kann eine Community, die sich ständig auf Neues einstellen muss, an ihre Grenzen bringen.  Christy ist überzeugt, dass es viel bringt, positiv zu denken und sich auf die Basics zu konzentrieren.  „Vergiss die ‚Ganz oder gar nicht‘-Mentalität! Das sind außergewöhnliche Zeiten. Wir alle haben immer wieder Tage, an denen wir lange auf bleiben, den ganzen Tag Snacks futtern oder uns maximal von einem Raum in den anderen bewegen. Das heißt aber nicht, dass du keinerlei Fitness, gesunde Ernährungsgewohnheiten oder Motivation mehr hast. Kleine Entscheidungen zur Selbstfürsorge zu treffen, wie etwas früher ins Bett zu gehen oder im Freien zu Mittag zu essen, bringen dich wieder dem Rhythmus näher, der deiner Natur entspricht und sich für dich gut und gesund anfühlt.“ 
 
Christy versucht unerschütterlich, sich ihre positive Einstellung zu bewahren, und hat gemerkt, dass sie anderen am besten dadurch helfen kann, dass sie daran arbeitet, die beste Version ihrer selbst zu sein.  „Wenn ich mich um mich selbst kümmere, habe ich genug Energie, um voll und ganz für meine Familie da zu sein.  Es hilft mir auch, einen klaren Kopf zu bewahren, wenn ich als Krankenpflegerin den ganzen Tag auf den Beinen bin und kritisches Denken sowie gutes Urteilsvermögen gefragt sind. Indem ich Selbstfürsorge betreibe, kann ich zu meinen Nachbarn, Freunden und Bekannten freundlich und mitfühlend sein und ihnen meine Hilfe anbieten, ohne mich selbst zu überlasten.“ 
 
Während sich die Welt unbeirrt weiterdreht, zeigt Christys Fähigkeit, durch ihre tiefe Wertschätzung ihrer Community etwas zurückzugeben, dass uns gemeinschaftliche Erfahrungen verbinden.  Wir können uns alle Pausen gönnen, Zeit fürs Training nehmen und für andere da sein. 
Training / Mai 2020
Lisa Buco, Reebok Editorial