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Studio / Februar 2020
Melanie Wong, Reebok Contributor

Wie dir Pilates helfen kann, deine Fitnessziele zu erreichen

Egal ob Baseball-Spieler oder Basketball-Stars – Profisportler integrieren Pilates in ihr Trainingsprogramm, um Verletzungen vorzubeugen bzw. stärker und fokussierter zu werden. Entdecke die Vorteile dieses Cross-Trainings.

Hast du dich schon mal gefragt, wie Profisportler ihr Training auf dem Platz und im Feld ergänzen? Die Antwort könnte dich überraschen. Pilates, der Kurs, von dem deine Mutter in ihrem Boutique-Studio so begeistert ist, schlägt im Profisport große Wellen, denn es ist ideal zur Stärkung der Rumpfmuskulatur und zur Verbesserung der Beweglichkeit und Flexibilität.

Früher war diese Technik Tänzern vorbehalten, um Kraft aufzubauen, doch seitdem viele Elite-Sportler sie für sich entdeckt haben, kann jeder davon profitieren. „Pilates kann die sportliche Leistung in fast jeder Sportart optimieren“, so Sean Vigue, der Trainer hinter den Sean „Vigue Fitness“-Workouts auf YouTube und Autor von „Pilates for Athletes“. „Der Fokus liegt hierbei vor allem auf Rumpf, Beckenboden , Gesäßmuskeln, Hüfte und Wirbelsäule – alles Bereiche, die stark sein müssen, um das meiste aus den Bewegungen in jeglicher Sportart herauszuholen.“

Pilates_Top

Dank seiner Vorteile ist Pilates an und für sich schon ein ausgezeichnetes Workout. Aber als Ergänzung zum Laufen, Fußball oder jegliche andere Sportart ist es genial. Wir stellen drei Möglichkeiten vor, wie dir Pilates zu besserer Leistung verhelfen kann.

Bei vielen Sportarten gibt es sich wiederholende Bewegungsabläufe (schwingen, schwingen, schwingen; rechter Fuß, linker Fuß, rechter Fuß, linker Fuß). Das führt dazu, dass einige Muskeln übermäßig und andere eher weniger trainiert werden. Wenn eine Muskelgruppe dominiert, entsteht ein Ungleichgewicht im Körper, der zu Verletzungen führen kann“, bestätigt Sean.

Mit Pilates kann man diesen sich wiederholenden Übungen zum Teil entgegenwirken. „Ich arbeite z. B. viel mit Läufern und sie haben das Problem, dass die Oberschenkelmuskulatur zu stark entwickelt ist und die Wadenmuskulatur zu kurz kommt“, erklärt Sean. „Das Aufsetzen beim Laufen kann die Wirbelsäule verkürzen, was immer dazu führt, dass die Schultern nach vorne in eine gebückte Haltung gezogen werden. Bei Pilates werden die Oberschenkel und Waden gestreckt, die Haltung wird korrigiert und die Brust geöffnet, damit der Atem besser fließen kann.“

Bei Pilates spielten Körperhaltung, Gleichgewicht und Ausrichtung ebenfalls eine große Rolle, wobei der meiste Fokus auf der Rumpfmuskulatur sei, sagt Lara Shapiro, eine Pilates-Trainerin aus Colorado. Wenn der Rumpf richtig eingesetzt wird, werden die Bewegungen kräftiger und ausgeglichener. „Bei regelmäßigem Pilates-Training wird einem die Rumpfmuskulatur erst richtig bewusst und dadurch auch die Körperhaltung“, bemerkt Sean. „Das hat Auswirkungen darauf, wie du dich auf dem Basketballplatz bewegst und, ob der Körper beim Gewichtheben richtig ausgerichtet ist. Der Unterschied liegt dann z. B. darin, ob du mit geradem Rücken auf dem Fahrrad sitzt oder über dem Lenker hängst.“

2. Es fördert Konzentrationsfähigkeit

Pilates wird als nährend, energetisierend und entspannend bezeichnet und weil es dabei auch um Atmung und Achtsamkeit geht, kann es Sportlern helfen, messerscharfe Konzentration zu entwickeln, auf die sie bei Wettläufen oder Spielen zurückgreifen können.

Pilates_Pants

Ein großer Vorteil von Pilates ist die Tatsache, dass die Übungen darauf ausgerichtet sind, den Muskeln neue Kraft zu geben statt sie auszulaugen. Deswegen ist es auch eine sehr gute Ergänzung für dein reguläres Workout. „Das Beste an Pilates ist, dass es mit dem Körper und Geist gleichermaßen arbeitet. Demnach wird nicht nur der Körper gestärkt, sondern es werden auch die mentalen Energiespeicher aufgefüllt, ohne dass es zum Burnout kommt. Davon können alle Sportler profitieren, aber auch wirklich jeder von uns“, weiß Lara.

3. Es ist das perfekt Warm-up und Cool-down

Pilates kann schon an und für sich ein Workout sein, aber einige Bewegungen können zum Aufwärmen vor einem Spiel oder Lauf verwendet werden. „Die Hundert“, eine klassische Pilates-Übung, wird auf der Matte ausgeführt. Der Körper ist in der V-Position, wobei der Rumpf angespannt ist. Die Arme werden nach vorne gestreckt, die Handflächen zeigen nach unten. Jetzt wird 100 Mal hoch- und runtergepumpt. Das aktiviert die Rumpfmuskulatur und wärmt die Lunge.  

Pilates_Shorts

Andere Pilates-Übungen können dazu verwendet werden, den Körper zu kühlen und den Herzschlag zu herunterzufahren. Übungen wie der Roll-up, ein kontrollierter Sit-up mit hochgestreckten Armen, wobei bis zur vollständigen Streckung nach vorne gerollt wird, hilft dabei, die Waden zu dehnen. Das lindert Verspannungen und macht die Wirbelsäule flexibler. Es hilft auch dabei, Muskelkater nach dem Training vorzubeugen. Gleichzeitig werde der Rumpf aktiviert, was vor allem z. B. nach einem Cycling-Kurs von Vorteil sei, erklärt Sean, weil die Rumpfmuskulatur bei einer langen Session auf dem Fahrradsitz erschlafft.  

Wenn du Pilates ausprobieren möchtest, schau dich einfach nach Kursen in einem (Boutique-) Fitnessstudio um: Es ist einfacher, mit einem Trainer anzufangen bis die Bewegungen klar sind. Locker sitzende Kleidung ist eher schlecht bei einigen Bewegungen, also entscheide dich lieber für ein eng anliegendes Top und eine bequeme Tight oder längere Shorts .

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