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Style / September 2019
Danielle Rines, Reebok

Die Rolle einer Frau „in a man's world"

Reebok bringt die „It’s a Woman’s World”-Kampagne von 2001 zurück, allerdings in einer komplett neuen Version und mit fünf starken Partnerinnen.

In den frühen 80er Jahren war Reebok die Marke, die den Status quo nicht so einfach hinnahm, sich ins Unerwartete stürzte und sich vor allem für Frauen einsetzte. Und so kam es, dass Reebok im Jahr 2001 die stärkste Message bis dato schickte: eine Kampagne mit dem Namen „It’s A Women’s World.”
 
Im Fokus der Kampagne waren die Macht und Stärke der Frauen sowie alberne Geschlechterrollen, die sich etabliert hatten. In einer der bekanntesten Anzeigen der Kampagne war eine berühmte und angesehene Athletin mit den Worten It’s A Man’s World (durchgestrichen). Reebok stellte diesen stereotypischen Satz auf den Kopf. Das legte den ersten Grundstein und fast 20 Jahre später genauso relevant
 
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Reebok Archiv, 2001
 
Und genau deswegen entschied sich Reebok Classic dieser Kampagne Tribut zu zollen und eine abgewandelte Version davon auf die Beine zu stellen, allerdings mit der Aussage It’s A Man’s World (durchgestrichen) und allem, wofür sie steht. Reebok hat sich dafür mit fünf furchtlosen, einzigartigen Frauen, die ihre jeweilige Geschichte erzählen, zusammengetan, die mit Konventionen brechen und sich in Männerdomänen profilieren. Zusammen bringen die Marke und die Frauen auf einen Punkt, was es heutzutage bedeutet, eine Frau zu sein – nicht nur in der Sneaker-Welt, sonder auch in Kunst, Musik und darüber hinaus.
 
Bei den fünf Frauen handelt es sich um die renommierte Sneaker-Expertin, Beraterin, Designerin und Podcast-Moderatorin Jazerai Allen-Lord, Musikproduzentin WondaGurl, Künstlerin und Illustratorin Distortedd, Schriftstellerin, Aktivistin und Kulturkuratorin Kimberly Drew und die Gründering des „Girl on Kicks”-Blogs Sanne Poeze.
 
 
Am 1. September launcht Reebok drei Classics – Club C, Workout und Freestyle Hi – zusammen mit zwei T-Shirts, alle mit der Aussage „It’s A Man’s World”  (durchgestrichen). Zusätzlich arbeiteten die fünf Frauen mit Reebok Designern an ihren eigenen Sneaker-Kreationen, um auf ihre persönliche Reise aufmerksam zu machen. Zu den Silhouetten gehören der Club C, Aztrek ‘96, Freestyle Hi, Instapump Fury und DMX Daytona. Jeder Sneaker ist einzigartig und repräsentiert die Persönlichkeit der jeweiligen Frau.
 
Für Kimberly Drew hatte die Idee, die Aussage „It’s a man’s world” durchzustreichen, eine weittragende Bedeutung und setzte ein starkes Statement. Bei dem Projekt mitzumachen bedeutete für sie, einen Kulturwandel anzuerkennen, der immer noch stattfindet.
 
 
„Ich mag, dass der Satz durchgestrichen ist, weil das für Fortschritt steht. Wir stellen etwas auf die Beine. Mir gefällt es, dass es Rückmeldung gibt und die Aktion Wirkung zeigt ... es ist wichtig, sich einzugestehen, wo wir im Moment sind”, erklärt sie.
 
Sanne Poeze fühlt sich kampfbereit und hat das Gefühl, sich beweisen zu müssen. Besonders für Frauen kann es schwierig sein, in der Sneaker-Welt zu navigieren, vor allem mit dem Hintergrund, dass die Repräsentation auf Ladenregalen und Größenauswahl nach wie vor heiß diskutiert werden. Als Teil dieser Kampagne hat sie nun die Chance, selbst gehört zu werden und anderen Frauen dazu zu ermutigen, das gleiche für sich zu tun.
 
 
„It’s a man’s world. Ich habe das Gefühl, mich doppelt beweisen zu müssen, um ihnen zu zeigen, dass ich Ahnung habe und mein Talent zum Ausdruck bringen  ... Ich wünsche mir, dass Mädchen sich nicht für ihr Weiblichsein entschuldigen”, bemerkt sie.
 
Distortedd stimmt ihr zu. Dafür, dass ihre Kunst gesehen und ernst genommen wird, muss sie immer noch kämpfen, aber sie möchte sich profilieren und durch alle Hindernisse brechen, die ihr in den Weg gestellt werden.
 
„Die Grafik-Branche wird wirklich von Männern dominiert, ich muss dafür kämpfen, dass Menschen sich meine Kunst ansehen”, bestätigt Distortedd. „Meine Arbeitsethik ist es im Moment, weiter Kunst zu machen und die Türen, naja ... wir müssen sie eben durchbrechen.”
 
 
Die Entertainment- und Musikbranche können sich ebenfalls für eine Frau als schwierig erweisen. WondaGurl schiebt diese Gedanken einfach beiseite, ist ist davon völlig unbeeindruckt.
 
 
„Meine Karriere hat dadurch nie gelitten. Ich mache Beats und ich mache Beats mindestens genauso gut wie ein Mann”, betont WondaGurl.
 
Über Nacht wird sich in der Branche wohl kaum etwas verändern, das geht eher langsam vonstatten. Diese Kampagne unterstreicht die Schritte, die Frauen schon gegangen sind, doch es liegt noch viel Arbeit vor ihnen. Es geht um Gamechangerinnen, die mit Konventionen brechen und Frauen überall auf der Welt inspirieren. 
 
 
Während Frauen weiter für Gleichberechtigung, für den ihnen zustehenden Platz am Tisch kämpfen und sich zusammentun, um gehört zu werden, sollten wir uns einen Moment für die Errungenschaften nehmen und zusammenzukommen, um selbst etwas zu verändern.
 
„Die Bewegung muss von innen beginnen. Eine Marke wie Reebok muss die bewusste Entscheidung treffen, die Frauen anzuerkennen, die das Fundament dafür legen. Wir werden uns durchsetzen”, so Jazerai Allen-Lord.
 
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Style / September 2019
Danielle Rines, Reebok
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