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Kick & Punch / August 2016
Danielle Rines, Global Newsroom

Ein Blick und ein „Like“ im Spiegel

Hast du je in den Spiegel geschaut und gewünscht, du sähest etwas anderes? Du bist nicht allein.

Jungen Mädchen wird oft beigebracht, dass „Schönheit im Auge des Betrachters liegt". Leider fühlen heute manche Frauen, darunter professionelle Sportlerinnen, dass das so nicht stimmt.

„Wir wollen uns alle hübsch und wohl in unserer Haut fühlen, aber es liegt ein großer Unterschied darin, ob du es selbst fühlst oder ob du meinst, es für jemand anderen sein zu müssen,“ sagt die ehemalige „Fittest Woman on Earth“, Camille Leblanc-Bazinet.

Im Zeitalter von Social Media wird es immer schwieriger für Frauen, sich mit dem wohlzufühlen, was sie im Spiegel sehen, und selbstbewusst zu sein.

Sagen wir, wie es ist: Social Media hilft nicht wirklich dabei, eine positive Einstellung zu entwickeln.

„Ich poste absichtlich Bilder, auf denen ich nicht unbedingt in Bestform bin oder total durchtrainiert aussehe, weil ich will, dass die Leute sehen, wer ich wirklich bin und was normal ist“, sagt Bazinet wenn sie danach gefragt wird, ob sie den Druck spürt, online einen bestimmten Look zu verkörpern.

UFC IkoneRonda Rousey, die im Rampenlicht steht und täglich mit Kritik an ihrem Aussehen und ihrem Körper konfrontiert wird, nutzt ihre öffentlichen Plattformen ebenfalls dazu, die Erwartungen an Frauen zu ändern.

„Ich möchte so viele Mängel und Schwächen zeigen, wie ich kann. Ich gehe ohne Make-up vor die Tür. Ich mag mein Gesicht so wie es ist“, sagt sie. „Ich versuche nicht, die ganze Zeit perfekt auszusehen. Ich versuche jederzeit ich selbst zu sein.“ 

Rousey ist das Gesicht der neuen Reebok #PerfectNever Kampagne, die Frauen feiern und stärken soll. Die Kampagne soll auch daran erinnern, dass Schönheit und Körper-Image alle Frauen verbindet und jede betreffen, selbst professionelle Sportlerinnen.

„Ich würde komplett lügen, wenn ich sagen würde, dass ich nicht auch immer noch ab und zu unsicher bin,“ sagt Lindy Barber, Mitglied des „2016 Fittest Team on Earth“, CrossFit Mayhem.

Sie fügt hinzu, „Ich hasse, dass ich immer noch denke ,Wenn ich das hier anziehe muss ich erst im Spiegel checken, ob es okay aussieht, bevor ich vor die Tür gehe.'“

Während Unsicherheiten dank Online-Kritikern immer weiter vor sich hin schwelen, ist Fitness ein guter Weg, Selbstbewusstsein aufzubauen und die Lebenseinstellung zu verbessern. ReebokOne Trainerin Ashley Horner sagt, dass sie es liebt, Frauen zu inspirieren und Teil der Verwandlung durch Fitness zu sein.

„Oft fühlen sich gerade Frauen nicht wohl dabei, ein Fitnessstudio zu betreten,“ sagt Horner. „Es ist ziemlich cool, Menschen von Punkt A zu Punkt B zu begleiten und dabei zuzusehen, wie sie wachsen und aufblühen, und zu beobachten, wie ihr Selbstbewusstsein wächst und ihr Charakter Flügel bekommt.“

Rousey ist ebenfalls stolz darauf, dass sie Frauen ermutigt, ihren Körper wertzuschätzen und zu akzeptieren, wer sie wirklich sind.

„Viele Frauen fühlen sich verpflichtet, jeden jederzeit zufriedenzustellen“, sagt sie, „deshalb denke ich, es kann nicht schaden, Vorbilder zu haben, die sagen: ,Weißt du, es werden dich nicht immer alle mögen, aber das Leben geht weiter, du wirst zurechtkommen und du kannst trotzdem mit dir zufrieden sein‘.“

Die Diskussion über das Image von Schönheit wird sich fortsetzen. So lange es Sportlerinnen gibt, die die Führung übernehmen, werden Frauen in jeder Lebensphase darin bestärkt, sich schön zu fühlen.

Erzähle uns unter dem Hashtag #PerfectNever, wie du dich den gesellschaftlichen Erwartungen hinsichtlich Schönheit widersetzt und deine Makel annimmst.

Kick & Punch / August 2016
Danielle Rines, Global Newsroom