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Kick & Punch / Juni 2016
Blair Hammond, Senior Manager, Global Newsroom

Athletinnen wehren sich gegen Online-Perfektionismus

Vergleicht man die Anzahl der Fotos mit den Hashtags #perfect und #real, macht der Unterschied von 28,5 Millionen Posts schnell klar, wo die Erwartungen unserer Gesellschaft liegen.

Im Zeitalter von Social Media haben Frauen süß, hübsch und vor allem perfekt zu sein.

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Einige Athletinnen und Fitnessexpertinnen haben aber keine Lust mehr auf die unrealistischen Erwartungen, besonders an Frauen, mit denen wir in manchen unserer Lieblingsfeeds konfrontiert werden.

„Wir können nicht perfekt sein und wenn du denkst du kannst es, jagst du immer diesem unrealistischen Ziel hinterher, das du nie erreichen wirst“, sagt die internationale Fitnessikone und Reebok Athletin Emily Skye. „Du musst einfach erkennen, dass du nicht perfekt bist – niemand ist perfekt." 

Doch Skye war nicht immer so selbstbewusst. Als sie jünger war, trug ihr Perfektionismus zu ihrer Depression bei. Durch Fitness fand sie einen Ausweg.

„Ich erkannte, dass ich mich selbst motivieren, mir ein Ziel setzen und auf dieses Ziel hinarbeiten musste“, erklärt sie. „Dabei halfen mir eine gesunde Ernährung, ein aktiver Lebensstil, aber auch eine positive Einstellung und ein positives Umfeld, das mich aufbaute und antrieb.“

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Frauen, die Ähnliches durchmachen, empfiehlt Skye sich nicht von den sozialen Medien und dem perfekten Lifestyle, der dort dargestellt wird, aber häufig nicht realistisch ist, täuschen zu lassen. „Ich denke, man sollte sich bewusst machen, dass alles, was man postet, das Leben anderer beeinflussen kann“, so Skye.

Die ehemalige „Fittest Woman on Earth“ Camille Leblanc-Bazinet versucht, das zu berücksichtigen, wenn sie Fotos von sich für ihre Fans postet.

„Ich poste absichtlich Bilder, auf denen ich nicht unbedingt in Bestform bin oder total durchtrainiert aussehe, weil ich will, dass die Leute sehen, das bin ich und das ist gesund“, sagt Leblanc-Bazinet, die als Reebok CrossFit-Athletin mit die meisten Social Media Follower im Bereich CrossFit hat.

„Unsere heutigen Schönheitsnormen sind einfach total falsch“, fährt sie fort. „Im Vordergrund sollte stehen, dass man gesund ist und etwas auf der Welt bewirkt. Schön ist für mich zum Beispiel eine Ärztin oder eine Designern sein, die die Grenzen der Mode neu definiert – Menschen, die etwas mit Leidenschaft machen.“

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Der UFC-Star Ronda Rousey ist sich auch nicht zu schade, ihre Unvollkommenheit auf Instagram und anderen Social-Media-Plattformen zu zeigen. 

„Ich möchte nichts verstecken. Ich gehe auch ohne Make-up aus dem Haus. Ich mag mein Gesicht so wie es ist“, sagt sie. „Ich versuche nicht, die ganze Zeit perfekt auszusehen. Ich versuche jederzeit ich selbst zu sein.“ 

Kick & Punch / Juni 2016
Blair Hammond, Senior Manager, Global Newsroom